Nächstes Hardware Upgrade - ein Drobo?

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drobo-1.jpg In so ziemlich jedem Podcast den ich höre wurde schon über den Drobo diskutiert. Wer das kleine Gerät mit dem lustigen Namen noch nicht kennt - hier eine kleine Einführung: Im Grunde genommen ist der Drobo ein Gehäuse für bis zu vier Platten, aus denen er ein RAID bastelt - und dir dabei den ganzen Konfigurationsstress nimmt. Zusätzlich können Platten später ausgetauscht und durch größere ersetzt werden. Das teilt der Drobo netterweise über die LEDs an der Front mit, ob z. B. eine Platte voll oder auch kaputt ist. Ist eine Platte kaputt zieht man die einfach raus und steckt ne neue rein - fertig.

Meine aktuelle Speicherstrategie sieht folgendermaßen aus:

  • 250 GB 2,5 Zoll intern im MacBook Pro
  • 250 GB 2,5 Zoll intern im alten Acer Travelmate
  • 160 GB 3,5 Zoll extern im Gehäuse (wird immer on Demand per Kippschalter angemacht)
  • 80 GB 2,5 Zoll extern im schicken Gehäuse (gerade an meinen Bruder verliehen)
  • 60 GB 2,5 Zoll extern im weniger schicken Gehäuse

Und irgendwie verteilen sich meine Daten auf fast all diesen Datenträgern. Meine interne MBP Platte hat jetzt noch 100GB verfügbar, was nach 3 Wochen eigentlich schon erschreckend ist. Dabei habe ich noch nicht einmal all meine Bilder rüberkopiert - was nochmal etwa 20GB wären.

Welche Probleme ich dabei habe:

  • Ich muss immer suchen, auf welcher Festplatte ich bestimmte Daten im Augenblick habe.
  • Bilder möchte ich gerne immer dabei haben, auf meinem alten Laptop hatte ich alle auf die Max. Auflösung des Displays verkleinert, da das zum kurz zeigen oder anschauen auch vollkommen reicht. Da Bilder aber fast meine wichtigsten Daten sind, hätte ich gerne ein Backup der Originaldateien.
  • Irgendwie ist keine der Festplatten groß genug.

Da ich einer der wenigen bin, der mit Festplatten bisher Glück hatte möchte ich vorsorgen. Das Konzept des Drobo passt daher sehr gut, da er mitwächst und meine Daten immer sicher hält. Und gerade die Kombination mit Time Machine bietet sich auf Mac OS X natürlich an: (Habe ich von hier gekürzt übersetzt)

Festplattendefekt:

Drobo: Falls eine Platte im Drobo ausfällt - einfach Platte raus und neue rein.

Time Machine: Falls die Platte im Mac ausfällt sind die Daten per Time Machine auf dem Drobo.

Daten aus Versehen gelöscht:

Drobo: Kein Schutz

Time Machine: Macht stündlich Backups der Daten.

Schreibfehler:

Drobo: Checkt Daten auf Integrität und korrigiert sie im Falle von Fehlern.

Time Machine: Kein Schutz.

Letztendlich würde ich also auf dem Drobo zwei Partitionen anlegen, eine für Time Machine reservieren und auf der anderen Partition Daten wie z. B. Videos oder meine Bild-Originale legen, die ich nicht immer unterwegs brauche.

Größtes Problem: DER PREIS. 319 Euro für die USB 2.0 Version ist schon einiges, vor allem ist da noch keine Festplatte dabei. Die kosten zwar inzwischen nicht mehr soviel, aber man braucht auch mindestens 2 um den Drobo einsetzen zu können.

Naja, ich werde weiter drüber nachdenken und evtl etwas sparen, irgendwie macht die Anschaffung für mich immer Sinn und ich müsste mich einfach nie wieder (hoffentlich) um Speicherplatz kümmern.

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6 Responses to “Nächstes Hardware Upgrade - ein Drobo?”

  1. fidel Says:

    oder eben nen alten Rechner nehmen und dort ein kleines NAs basteln. Dafür gibts fertige Distributionen dafür. Habe mit FreeNas bis Dato gute Erfahrunge ngemacht, wenngleich der Stromverbrauch etwas höher ausfallen könnte.

    Als alternative gibts noch OpenFiler.

    Habe für meine NAS-Lösung damals knapp 300 investiert und hatte damit ne ruhige 500GB Raid 1 Lösung die im Notfall auch als Torrent-Client etc verwendet werden kann. Installations & Wartungsaufwand bei FreeNas ist gering

  2. Michael Says:

    hmm, hatte ich auch schonmal in Betracht gezogen! aber in meinem kleinen 12qm Zimmer noch nen Rechner unterbringen?
    Wie ist denn der Stromverbrauch? Gut, der Drobo braucht natürlich auch Strom.

    Lautstärke ist natürlich auch ein wichtiges Thema, was mich auch noch etwas skeptisch macht - der Drobo soll ja doch nicht ganz flüsterleise sein und das genieße ich an einem Notebook immer noch sehr - mucksmäuschenstill.

  3. Marc Says:

    Also der alte Rechner ist zwar universell einsetzbar, aber schluckt Strom ohne Ende.

    Mein Setup sieht so aus:
    - 500 GB Platte im Laptop (–> kann ich im Grunde alles drauf speichern ^^)
    - 750 GB Platte in externem Gehäuse an der Airport extreme (danke 802.11n + Gigabit geht das Backup schnell. Das USB Gehäuse schaltet die Platte aus sobald mal jemand 5 Minuten nicht drauf zugreift)
    - 80 GB persönlicher Backup-Space bei Dreamhost

    Ich hab im Moment noch 2 Skripte am Laufen:
    1. ein robocopy script welches mir meine “Documents” (incl Music und Pictures) + “Workspace” Ordner auf die 750 GB Platte kopiert
    2. ein rsync script welches mir das ganze nochmal auf Dreamhost hochläd (rsync über SSH)

    Das ganze läuft inkrementell und arbeitet recht schnell.
    Mit TimeMachine unter OSX war es auch ganz nett, leider hat das “preparing backup” Ewigkeiten gedauert und auf die Versionierung kann ich gut verzichten.

    Das nette an dem Setup ist, dass ich über die Airport Platte auch Wunderbar von meinem Mac Mini Mediacenter aus zugreifen kann

  4. Marc Says:

    UPDATE: Bei Dreamhost waren es 50 GB, nicht 80 GB
    Theoretisch könnte ich natürlich Bilder z.B. einfach in ne Fotogalerie einbinden, dann läuft das ganze unter dem Stichwort Hosting und ich hab beliebig viel Platz

  5. Michael Says:

    online backup hatte ich auch schon erwägt aber wegen des großen Datenvolumens ist das einfach nicht realistisch. (im Augenblick 2000er DSL)

    Externes Gehäuse ist schon schön und gut, kann ich auch mit 1TB kaufen - aber was ist wenn die Platte ausfällt? Es gibt ja auch geraidete externe Platten aber dann meist “nur” 500 GB (z. B. WD My Book mirror Edition).. 259 Euro sind da natürlich schon ne Alternative.

    @Marc: Deine Skrypte arbeiten aber inkrementell, oder?

  6. Marc Says:

    @Michi: jopp, die Skripte arbeiten inkrementell
    Ich hab die WICHTIGEN Dokumente auf Laptop, im Web und auf externer Platte

    Unwichtiges zeug das ich nicht aufm Laptop haben will kommt auf die externe Platte

    –> Wenn die externe Platte hops geht hab ich die wichtigen Sachen noch auf Dreamhost und aufm Notebook

    p.s. das initiale Backup auf Dreamhost kann man auch wunderbar von der Uni aus machen :D
    Ich hab es 2-3 mal zuhause einfac mitlaufen lassen und abgebrochen als ich keine Lust mehr hatte/weg musste. Dank rsync kann er ja quasi resumen

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