Hardware upgrade - doch kein Drobo

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Ich habe jetzt zugeschlagen und mir die folgende Festplatte gekauft:

200812091034.jpg

Preis: 279 Euro bei Cyberport.

Warum genau diese Festplatte und warum kein Drobo?

  1. Preis. Der Drobo hätte mich ohne Festplatten mindestens 320 Euro gekostet, plus zwei 1TB Festplatten zu jeweils etwa 100 Euro - das ist dann fast doppelt soviel.
  2. Anschlüsse: Hier habe ich jetzt USB, Firewire 400 und Firewire 800 sowie eSATA (was mir zwar auf dem MacBook Pro erstmal nichts bringt). Für den Firewire Drobo hätte ich nochmal hundert Euro drauflegen müssen. Insgesamt scheint es sich schon zu lohnen, auf Firewire 800 zu setzen und so lohnt es sich für mich auch wieder, ein MacBook Pro gekauft zu haben. (Die “kleinen” MacBooks haben ja bekanntermaßen kein Firewire mehr.) Die Durchsatzraten sind vom Papier her natürlich schon mal höher, außerdem soll die CPU weniger belastet werden.
  3. Erweiterbarkeit: Ja, den Drobo kann man superschnell erweitern - aber wie oft muss ich das machen? Ich werde jetzt etwa 1/3 der Platte für Time Machine reservieren, die anderen zwei Drittel für Daten. Wenn ich wirklich mal in einiger Zeit den Platz aufgebraucht habe, dann kann ich dieses Gehäuse auch öffnen und (soweit ich weiß) einfach 2 neue WD-Platten einlegen, wenn dann 2TB Platten spottbillig sind. Klar, das rumkopieren ist aufwändiger und alles ist ein wenig umständlicher als beim Drobo. Aber wenn ich das nur einmal alle 12-16 Monate machen muss - was solls.
  4. Netzwerkfähigkeit: Ursprünglich wollte ich ja direkt ein netzwerkfähiges Gerät haben - dieses Gehäuse ist jetzt allerdings ohne LAN Anschluss. Vorerst reicht das für mich, früher oder später werde ich mir sowieso einen 802.11n Router mit USB-Anschluss holen - dann kann ich die Netzwerkfähigkeit nachrüsten. Der DroboShare, den es extra dafür für den Drobo gibt, ist mir dafür viel zu teuer (200 Euro) und mit zu wenig Features (kein WLAN etc.)

Worauf ich noch gespannt bin:

  1. Auf die Lautstärke - sind ja doch zwei Platten drin.
  2. Wie gut die TimeMachine Backups klappen - hab ja da auch schon gute und schlechte Erfahrungen gehört.

Das Paket sollte spätestens am Freitag in meiner Packstation eintreffen - dann gibts mehr Infos hier.

Nächstes Hardware Upgrade - ein Drobo?

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drobo-1.jpg In so ziemlich jedem Podcast den ich höre wurde schon über den Drobo diskutiert. Wer das kleine Gerät mit dem lustigen Namen noch nicht kennt - hier eine kleine Einführung: Im Grunde genommen ist der Drobo ein Gehäuse für bis zu vier Platten, aus denen er ein RAID bastelt - und dir dabei den ganzen Konfigurationsstress nimmt. Zusätzlich können Platten später ausgetauscht und durch größere ersetzt werden. Das teilt der Drobo netterweise über die LEDs an der Front mit, ob z. B. eine Platte voll oder auch kaputt ist. Ist eine Platte kaputt zieht man die einfach raus und steckt ne neue rein - fertig.

Meine aktuelle Speicherstrategie sieht folgendermaßen aus:

  • 250 GB 2,5 Zoll intern im MacBook Pro
  • 250 GB 2,5 Zoll intern im alten Acer Travelmate
  • 160 GB 3,5 Zoll extern im Gehäuse (wird immer on Demand per Kippschalter angemacht)
  • 80 GB 2,5 Zoll extern im schicken Gehäuse (gerade an meinen Bruder verliehen)
  • 60 GB 2,5 Zoll extern im weniger schicken Gehäuse

Und irgendwie verteilen sich meine Daten auf fast all diesen Datenträgern. Meine interne MBP Platte hat jetzt noch 100GB verfügbar, was nach 3 Wochen eigentlich schon erschreckend ist. Dabei habe ich noch nicht einmal all meine Bilder rüberkopiert - was nochmal etwa 20GB wären.

Welche Probleme ich dabei habe:

  • Ich muss immer suchen, auf welcher Festplatte ich bestimmte Daten im Augenblick habe.
  • Bilder möchte ich gerne immer dabei haben, auf meinem alten Laptop hatte ich alle auf die Max. Auflösung des Displays verkleinert, da das zum kurz zeigen oder anschauen auch vollkommen reicht. Da Bilder aber fast meine wichtigsten Daten sind, hätte ich gerne ein Backup der Originaldateien.
  • Irgendwie ist keine der Festplatten groß genug.

Da ich einer der wenigen bin, der mit Festplatten bisher Glück hatte möchte ich vorsorgen. Das Konzept des Drobo passt daher sehr gut, da er mitwächst und meine Daten immer sicher hält. Und gerade die Kombination mit Time Machine bietet sich auf Mac OS X natürlich an: (Habe ich von hier gekürzt übersetzt)

Festplattendefekt:

Drobo: Falls eine Platte im Drobo ausfällt - einfach Platte raus und neue rein.

Time Machine: Falls die Platte im Mac ausfällt sind die Daten per Time Machine auf dem Drobo.

Daten aus Versehen gelöscht:

Drobo: Kein Schutz

Time Machine: Macht stündlich Backups der Daten.

Schreibfehler:

Drobo: Checkt Daten auf Integrität und korrigiert sie im Falle von Fehlern.

Time Machine: Kein Schutz.

Letztendlich würde ich also auf dem Drobo zwei Partitionen anlegen, eine für Time Machine reservieren und auf der anderen Partition Daten wie z. B. Videos oder meine Bild-Originale legen, die ich nicht immer unterwegs brauche.

Größtes Problem: DER PREIS. 319 Euro für die USB 2.0 Version ist schon einiges, vor allem ist da noch keine Festplatte dabei. Die kosten zwar inzwischen nicht mehr soviel, aber man braucht auch mindestens 2 um den Drobo einsetzen zu können.

Naja, ich werde weiter drüber nachdenken und evtl etwas sparen, irgendwie macht die Anschaffung für mich immer Sinn und ich müsste mich einfach nie wieder (hoffentlich) um Speicherplatz kümmern.

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